Durchschnittspraxis verliert 4200 €

Autor: khb

Im nächsten Jahr müssen auch Ärzte die monatlichen Sozialversicherungsbeiträge für ihre Beschäftigten 13-mal überweisen. Einer Praxis mit 10 000 € Brutto-Gehaltssumme werden dadurch rund 4200 € an Liquidität entzogen. Die Unionsmehrheit im Bundesrat hat der Notoperation von Ulla Schmidt zu Gunsten der klammen Sozialversicherungen zugestimmt.

Die erste finanzwirksame Tat der Union nach der Ankündigung von Neuwahlen belastet private Unternehmen ab 2006 insgesamt mit etwa 400 Mio. € jährlich. So hoch ist der rechnerische Zinsverlust privater Arbeitgeber pro Jahr durch die ab Januar 2006 um zwei Wochen vorgezogene Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge. In selber Höhe profitieren davon dauerhaft die Sozialkassen.

Der Liquiditätsverlust der Arbeitgeber summiert sich auf etwa 25 Mrd. €, weil im nächsten Jahr 13 Monatsbeiträge zu überweisen sind. Entsprechend werden die Sozialkassen 2006 über rund 25 Mrd. € zusätzlich verfügen. Mindestens 10 Mrd. € davon dürften auf die Rentenversicherung und 6 Mrd. € Ziel der Notoperation ist die...

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