EBV scheint relevant bei diversen Autoimmunerkrankungen

Autor: Dr. Anne Benckendorff

Das Virus versteckt sich in den B-Zellen nahezu jeder Person. Das Virus versteckt sich in den B-Zellen nahezu jeder Person. © wikimedia/National Cancer Institute

Dass der Erreger der Mononukleose das Risiko für einen systemischen Lupus erythematodes erhöht, gilt als sicher. Nun zeigt eine aktuelle Arbeit, dass das Virus vermutlich noch bei anderen Auto­immunerkrankungen mitspielt.

Normalerweise haben B-Zellen die Aufgabe, uns vor Infektionen mit Viren und Bakterien zu schützen. Dem Epstein-Barr-Virus (EBV) gelingt es allerdings, bestimmte B-Zellen selbst zu infizieren. Das Virus produziert dort sodann das Protein EBNA2, das seinerseits eine Reihe humaner Transkriptionsfaktoren reguliert.

Forscher vom Cincinnati Children’s Hospital, USA, konnten nun zeigen, dass EBNA2 zusammen mit diesen Transkriptionsfaktoren einige menschliche Gene aktiviert, von denen man weiß, dass sie mit einem erhöhten Risiko für SLE eingehen. Außerdem spielen diese Gene möglicherweise auch bei multipler Sklerose, rheumatoider Arthritis, juveniler idiopathischer Arthritis,...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.