Ein bisschen Blut erspart oft den Prick-Test

Autor: YvZz

Natürlich können Sie, wenn Sie bei einem Patienten eine Allergie vermuten, mit umfangreichen Hauttestungen beginnen. Aber warum nicht einfach eine Blutprobe nehmen und per In-vitro-Diagnostik nach der Sensibilisierung fahnden?

Oft ist die In-vitro-Testung dem Hauttest sogar überlegen, so Professor Dr. Harald Renz vom Zentrallaboratorium der Universität Marburg. Er nennt diverse Vorteile:

  • Das Verfahren ist schonend, bietet sich daher z.B. bei Kindern an.
  • Aus einer einzigen Blutprobe sind viele unterschiedliche Bestimmungen möglich.
  • Man erhält ein zumindest semiquantitatives Ergebnis.
  • Es kommt nicht zu Interferenzen mit antiallergischen Medikamenten (z.B. Antihistaminika, steroidhaltige Salben).

Für die In-vitro-Allergie-Diagnostik empfiehlt sich ein stufenweises Vorgehen, erklärte Prof. Renz beim "Forum Diagnostik" des Unternehmens Bayer. Am Anfang steht das Screening mit Gruppentests, die das wichtigste...

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