Ein gutes Jahr für die Hausärzte - trotz Störfunk aus Bayern

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

Beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbandes sprach Bundesvorsitzender Ulrich Weigeldt von „Nickeligkeiten“, die die Freude über die ansonsten so positiven Aussicht auf das Jahr 2015 trübten. Und meinte damit den Zwist zwischen seinem Verband und der AOK Bayern.

Das Vorgehen der AOK Bayern in den vergangenen Wochen sei nicht nur vertragswidrig, sondern gegenüber den Hausärzten auch „in höchstem Maße respektlos“, verkündete Weigeldt per Pressemitteilung. Die Kasse sei offensichtlich an einer Blockade der hausarztzentrierten Versorgung (HzV) interessiert.

Anlass für Weigeldts Worte ist das Vorgehen der AOK bei knapp 2700 HzV-Ärzten. Diesen war kurz vor Weihnachten mitgeteilt worden, dass sie Leistungen zu Unrecht abgerechnet hätten, insbesondere bei der Arzneimittelberatung. Die AOK stellte deshalb Rückforderungen in Höhe von insgesamt 12,5 Millionen Euro.

Rückforderung wird mit der Honorarzahlung verrechnet

Der Bayerische und der Deutsche...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.