Ein Medikament – aktiv bei vielen Tumorentitäten

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Neuer TKI als potenzielles Multitool gegen mehrere Tumoren. © thinkstock

Ein ganz neues Wirkprinzip betritt die onkologische Bühne: Larotrectinib ist ein pan-TRK-Inhibitor, der die dysregulierte Aktivität von TRK- Fusionsproteinen bremst. Das Besondere an Larotrectinib: Es wirkt bei vielen soliden Malignomen und sowohl bei Erwachsenen als auch im Kindesalter.

Tropomyosin-Rezeptor-Kinasen (TRK) haben im gesunden Organismus nur eine sehr limitierte Funktion. Sie sind beispielsweise für die Gleichgewichtskontrolle zuständig. Bei Fusion der TRK-Gene mit anderen Genen entstehen allerdings aktivierte TRK-Fusionsproteine, die ein unreguliertes Zellwachstum induzieren, erläuterte Dr. David ­Hyman vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York.

TRK-Fusionen bilden sich früh in der Kanzerogenese

TRK-Fusionen bilden sich bereits früh im Rahmen der Kanzerogenese und bleiben während des weiteren Tumorwachstums und der Metastasierung erhalten. Sie wurden erstmals 1982 bei Kolonkarzinomen entdeckt. Ein systematischer Nachweis dieser Anomalie in...

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