Ein Schuss reicht gegen den Vaginalpilz

Autor: eno

Klagt eine Patientin über Juckreiz und Fluor, sollte nicht reflexartig ein Antimykotikum verordnet werden: Bakterielle Vaginosen gelten als wichtige Differenzialdiagnose. Wie Sie am besten vorgehen erläutert ein Wiener Experte.

 

Rund zwei Drittel aller Frauen haben mindestens einmal im Leben eine vulvovaginale Pilzinfektion –  und fast jede zweite dieser Frauen macht Rezidive durch. In 85 bis 90 % der Fälle kann Candida albicans als Erreger isoliert werden, berichtet Professor Dr. Armin Witt, Universitätsklinik für Frauenheilkunde in Wien, in der Zeitschrift „Der Gynäkologe“. Aber auch C. glabrata, C. tropicalis und C. krusei werden zunehmend nachgewiesen. Nach einer Antibiotikatherapie sind Frauen besonders pilzgefährdet. Juckreiz, Fluor und Dysurie gelten als typische Symptome (s. Kasten). Differenzialdiagnostisch sind bakterielle Vaginalinfektionen, aber auch ein Laktobazillenmangel auszuschließen.

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