Eine Aphthe kommt selten allein

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Typus herpetiformis auf der Zunge. © wikipedia.org/Prochoma, CC BY-SA 3.0

Aphthen zählen zu den häufigsten Krankheitserscheinungen der Mund- und Rachenschleimhaut. Oftmals unterscheiden sie sich morphologisch jedoch nicht von anderen ulzerierenden Läsionen. Eine aktuelle Leitlinie soll Diagnose und Therapie erleichtern.

Als Aphthe bezeichnet man schmerzhafte orale oder pharyngeale Ulzerationen unklarer Genese. Die beni­gnen Schleimhautläsionen rezidivieren oft – teilweise mehrmals im Jahr. Die Häufigkeit der wiederkehrenden Erkrankung beziffert die aktuelle Leitlinie auf 5–60 %. Sie verläuft akut oder chronisch über wenige Monate bis zu mehreren Jahrzehnten. Rezidivierende Aphthen betreffen öfter Frauen. Vermehrt treten sie ab dem zweiten Lebensjahrzehnt auf, im Alter nehmen sie wieder ab.

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