Eine gute Option für Parkinson-Patienten mit schweren motorischen Off-Phasen

Autor: Ulla Satzger

Verglichen mit anderen Dopamin-Agonisten ist Apomorphin zwar ein alter Hut. Dennoch ist die Substanz in verschiedener Hinsicht immer noch unübertroffen: Bis heute scheint es der einzige Agonist mit einer L-Dopa vergleichbaren Wirkstärke zu sein. Bei schwer fluktuierenden Parkinson-Patienten sollte man an Apomorphin denken und sich nicht vor dieser Therapiealternative verschließen, rät Professor Dr. Claudia Trenkwalder, Kassel.

„Treten trotz konstanter und individuell optimierter oraler Parkinson-Therapie immer wieder plötzliche, vorhersagbare und/oder unvorhersagbare Wirkungsfluktuationen und klinisch relevante motorische Off-Phasen auf, sollte man eine Bedarfsmedikation mit Apomorphin in Betracht ziehen“, meint Prof. Trenk­walder von der Paracelsus-Elena-Klinik in Kassel.

Innerhalb weniger Minuten gut beweglich

Wichtigster Vorteil der intermittierenden Anwendung einer Apomorphin-Injektionstherapie ist das rasche und zuverlässige Einsetzen der Wirkung. Der Patient erhält eine bessere Kontrolle über seine Sym­ptome und wird innerhalb weniger Minuten wieder gut beweglich. Positiv bewertet Prof. Trenkwalder auch den...

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