Eingetrübte Patienten sicher abklären

Autor: Anke Zens, Foto: thinkstock

„Der Patient ist komisch!“ Diese Konsilanfrage spiegelt die Grundproblematik in der Differenzialdiagnostik von Bewusstseinsstörungen wider: Eigentlich weiß niemand so recht, was eine Störung des Bewusstseins wirklich bedeutet – außer das der Zustand nicht normal ist.

Schauen Sie sich als erstes den Wachheitsgrad genauer an. Handelt es sich um ein Koma, kann dieses strukturell bedingt sein, metabolisch oder toxisch. Die Ursache ist zunächst nicht zu unterscheiden, erklärt Privatdozent Dr. Wolfgang Müllges, Universitätsklinikum Würzburg.


Im nächsten Schritt folgt deshalb die genaue neurologische Untersuchung. Hirnstammfunktionen und lateralisierende Zeichen können dabei erste Hinweise zur Ätiologie der Bewusstseinsstörung liefern. Ist der Patient wach, gehört die Erhebung eines psychopathologischen Befundes unbedingt in das Untersuchungsrepertoire. Als letzte Dimension darf auch die allgemein-klinische Untersuchung nicht fehlen. „Man muss sich den...

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