Einzelpolypen gleich ans Skalpell liefern

Autor: MW

Nasenpolypen müssen keinesfalls immer

 

operiert werden. Wuchern sie diffus in der Nasenschleimhaut, lohnt sich primär ein konservativer Therapieversuch.

Bei einzelnen Polypen wie z.B. Choanalpolypen steht nach wie vor die chirurgische Entfernung an erster Stelle, sagte Professor Dr. Rainer Weber auf einer Fortbildungsveranstaltung für HNO-Ärzte in Mannheim. Bei diffusen, meist beidseitigen Polypen plädiert Prof. Weber dagegen primär für eine konservative antiinflammatorische Behandlung. Dabei habe sich die Gabe eines Staphylokokken-wirksamen Antibiotikums über zwei Wochen, begleitet von einer Steroidtherapie über drei Wochen bewährt. Der Kollege beginnt relativ hochdosiert mit der oralen Gabe von 100 mg/d Prednisolon und reduziert dann sukzessive auf 25 mg/d.

Spülen und Reinigen muss sein

Bilden sich die Polypen unter dieser Behandlung gar...

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