Einzelpraxis: schwer verkäufliches Auslaufmodell?

Autor: Michael Reischmann, Foto: thinkstock

Hausärzte in Einzelpraxen, die in zehn oder 15 Jahren in Ruhestand gehen wollen, sollten frühzeitig eine Übergangslösung vorbereiten, um nicht am Ende ohne Nachfolger dazustehen.

„Die Einzelpraxis ist out“, so Dr. Hölzel von der Kanzlei Broglie, Schade & Partner*. Sie erscheint den (insgesamt zu wenigen) nachfolgenden Hausärzten als Berufsperspektive eher unattraktiv. Also sollte ein heutiger Einzelpraxisinhaber versuchen, einen möglichen Nachfolger geschickt einzubinden. Mittel der Wahl könnte die Teilung eines Arztsitzes sein. Der halbe Sitz könnte dem potenziellen Nachfolger zunächst im Rahmen einer Übergangs-Berufsausübungsgemeinschaft oder einer Übergangs-Anstellung angeboten werden.

Halbe Angestellten-Zulassung ist risikoärmer

Die Umwandlung einer halben Zulassung in eine Anstellungsgenehmigung erscheint Dr. Hölzel seit diesem Jahr risikolos, weil die halbe...

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