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Leitlinie Eisenmangel bei Kindern

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Glossitis bei einer Patientin mit schwerem Eisen­mangel. Glossitis bei einer Patientin mit schwerem Eisen­mangel. © Science Photo Library

Trotz Wohlstand leidet in Europa jedes zehnte Kind an einer Anämie durch Eisenmangel – ausgelöst durch eine falsche Ernährung. Eine Leitlinie zeigt, wie sich das Defizit erkennen und am besten beheben lässt.

Schon eine geringe Störung des Gleichgewichts zwischen Absorption und Verlust kann einen Eisenmangel auslösen. Leitsymptom der resultierenden Anämie ist die blasse Haut, manchmal sind aber auch eine ungewöhnliche Müdigkeit sowie Lern- und Konzentrationsstörungen erste Zeichen. Bei der Untersuchung fallen eventuell Mundwinkelrhagaden, eine glatte atrophische Zunge und Haarausfall auf. Löffelförmige Veränderungen der Finger- und Zehennägel (Koilonychie) sind bereits Ausdruck einer schweren Erkrankung.

Typisch ist die Verminderung von Hb, MCH und MCV

Im Extremfall droht eine spezielle Essstörung, die sogenannte Pica, bei der ungenießbare oder widerliche Substanzen verzehrt werden.

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