Elektroden am Karotissinus besänftigen den Sympathikus

Autor: MW

Druck auf den Karotissinus treibt Blutdruck und Herzfrequenz in den Keller: Dieses altbekannte Prinzip wird neuerdings operativ als Verfahren gegen therapierefraktäre Hypertonie genutzt.

Die Barorezeptoren im Karotissinus sind entscheidend an der Blutdruckregulation beteiligt. Eine elektrische Stimulation in diesem Bereich führt über die Baro-Reflex-Schleife zu einem Herunterfahren des sympathischen Nervensystems, erklärte Dr. Siegfried Eckert von der Kardiologischen Klinik des Herz- und Diabeteszentrums Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen auf dem Kongress der Hochdruckliga.

Noch ist das Verfahren sehr aufwendig: In Vollnarkose werden dreifingrige Elektroden beidseits um den Karotissinus gelegt. Noch während des Eingriffs muss getestet werden, welche Position und Impulsstärke die richtigen sind. Danach werden die Elektroden auf die Adventitia aufgenäht. So ein Eingriff...

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