Elektroden auf Brust und Rücken!

Autor: CG

Platziert man die Elektroden auf Brust und Rücken statt vorn und seitlich am Thorax, lässt sich persistierendes Vorhofflimmern besser in einen Sinusrhythmus kardiovertieren.

So lautet das Fazit einer Studie aus Münster, in der 108 Flimmer-Patienten randomisiert mit den unterschiedlichen Elektrodenpositionen behandelt wurden.

Nach standardisiertem Protokoll applizierten die Kardiologen der Uniklinik steigende Stromstärken bis zum Kardioversionserfolg. Hatte es mit 360 Joule immer noch nicht geklappt, probierte man es mit einem einzelnen, starken "Cross-over-Schock" in der jeweils anderen Elektrodenposition. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: In der Brust-Rücken-Gruppe gelang die Rhythmisierung in 96 %, bei den "Antero-Lateralen" dagegen nur in 78 %. Acht von zwölf hartnäckigen Flimmerern aus letzterer Gruppe profitierten dann noch vom Cross-over zum...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.