Embolie (griechisch)

Verstopfung eines Blutgefäßes durch Material-Verschleppung innerhalb der Blutbahn. Das verschleppte Material heißt Embolus und ist meist ein Blutpfropf, kann aber auch aus Luft, Fruchtwasser, Tumorpartikeln, Fettpfropfen oder Fremdkörpern bestehen.

Je nach Ursprungsort des Embolus unterscheidet man die arterielle von der venösen Embolie. Bei der venöse Embolie stammt der Blutpfropf meistens aus einer Venenthrombose im Bein und wird über das rechte Herz bis in eine Lungenarterie verschleppt - so genannte Lungenembolie. Da der Gasaustausch in der Lunge davon gestört wird, empfindet der Patient plötzlich Luftnot, Brustschmerzen, Herzrasen, Husten und Angst. Bei der Notfalltherapie bekommt der Patient einerseits ein Beruhigungsmittel und Sauerstoff über eine Maske, andererseits verhindert das Medikament Heparin, dass neue Embolien entstehen. Danach ist eine Langzeittherapie mit einem Blutgerinnungs-hemmenden Mittel notwendig.

Bei der...

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