Endoskopie verkennt gefährliche Hernie

Autor: SK

Eine paraösophageale Hernie entgeht der Gastroskopie und wird in der Regel als axiale Hernie fehlgedeutet. So auch bei einer 82-Jährigen, die schon seit 20 Jahren an einer Anämie litt und jedes Jahr ca. 15 Ery-Konzentrate benötigte.

 

Zahlreiche Gastroskopien hatte die alte Dame schon hinter sich – immer mit dem gleichen Ergebnis: große axiale Hiatushernie und Gastritis. Viermal war sie in einer Uniklinik mit Verdacht auf Gastrinom untersucht worden, dreimal lag sie in einem Kreiskrankenhaus – bis man endlich in CT und MRT eine mediastinale Raumforderung entdeckte und mittels Breischluckuntersuchung die paraösophageale Hernie nachwies.

Symptome oft unspezifisch
Die Symptome einer solchen Hernie sind oft unspezifisch, erklärte Dr. Klaus Peitgen von den Kliniken Essen-Mitte auf der 171. Jahrestagung der Vereinigung Niederrheinisch-Westfälischer Chirurgen. Bei mehr als der Hälfte der Patienten tritt eine Dysphagie auf, bei...

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