Endothelin ist der Übeltäter

Autor: Dr. med. Anka Stegmeier-Petroianu

Sklerodermie-Patienten, die an einer pulmonalen arteriellen Hypertonie leiden, kennen ihn möglicherweise schon: Den Endothelin-Rezeptor-Antagonisten Bosentan. Demnächst könnte ihnen die Substanz auch gegen digitale Ulzerationen helfen.

Ein Viertel der von einer Sklerodermie betroffenen Patienten leidet an schmerzhaften, schwer heilbaren, superinfizierten, nekrotischen Wunden an Fingern und Zehen. Endothelin ist als potenter Vasokonstriktor massgeblich an der Funktionsstörung der Blutgefässe, die zur Fibrosierung und Entzündung führt, beteiligt.

In einer plazebokontrollierten doppelblinden Studie erhielten 122 Patienten mit systemischer Sklerose und digitalen Ulzerationen in den letzten 12 Monaten über 16 Wochen entweder den Endothelin-Rezeptor-Antagonisten oder ein Plazebo (2:1). Bosentan wurde zunächst in einer Dosis von 62.5 mg zweimal täglich verabreicht und schliesslich zur Zieldosis von 125 mg zweimal täglich...

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