Entlastung für Insulinanalogon – erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Langzeitnutzung nicht bestätigt

Autor: Dr. Miriam Sonnet

Die Inzidenzraten für neu diagnostizierte Mammakarzinome waren in allen Kohorten ähnlich. Die Inzidenzraten für neu diagnostizierte Mammakarzinome waren in allen Kohorten ähnlich. © iStock/Eraxion

In einigen Studien wurde eine Assoziation zwischen Insulin glargin und einem erhöhten Brustkrebsrisiko hergestellt. Dieser Zusammenhang ergab sich jedoch nicht in einer groß angelegten, retrospektiven Studie bei älteren Patientinnen. Verglichen wurde die Behandlung mit Insulin glargin, NPH-Insulin und Insulin detemir.

Könnte Insulin glargin potenziell karzinogen sein und das Tumorwachstum fördern? Die Datenlage ist nicht einheitlich: So war in einer früheren Studie bei Diabetes­patienten ein erhöhtes Brustkrebsrisiko unter einer mehr als zweijährigen Medikation mit Insulin glargin im Vergleich zu NPH-Insulin demonstriert worden. Andere Untersuchungen wiederum kamen zu dem Ergebnis, dass das Insulinanalogon das Tumorwachstum nicht beeinflusst.

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