Erhöhte Mortalität durch langfristige Chinin-Einnahme bei Muskelkrämpfen

Autor: Dr. Anne Benckendorff

Der Effekt ist dosisabhängig und bei unter 50-Jährigen stärker ausgeprägt. © istock/kwanchaichaiudom

Dass Chinin Nebenwirkungen haben kann, ist durchaus bekannt. Eine aktuelle Studie hat nun einen dosisabhängigen Zusammenhang zwischen der langfristigen Einnahme und erhöhter Sterblichkeit gefunden.

Bereits 2006 warnte die US Food and Drug Administration vor der Einnahme von Chinin bei idiopathischen Muskelkrämpfen und argumentierte mit 665 schweren Zwischenfällen, 93 führten sogar zum Tod. Dies nahmen Professor Dr. Laurence Fardet von der Université Paris Est, Créteil und Kollegen zum Anlass, dem Chinabaumextrakt auf den Zahn zu fühlen.

45 000 Menschen nahmen das Präparat mindestens ein Jahr

Dafür nutzten die Kollegen eine britische Datenbank mit Informationen über die Primärversorgung von zwölf Millionen Bürgern zwischen 1990 und 2015. Sie identifizierten darin Personen, die aufgrund von Muskelkrämpfen oder Restless Legs über mindestens ein Jahr Chinin in einer mittleren...

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