Erhöhter Homocysteinspiegel gleich erhöhtes KHK-Risiko?

Autor: Maria Weiß, Foto: thinkstock

Seit zwei Jahrzehnten versuchen Forscher zu klären, ob hohe Homocysteinspiegel das KHK-Risiko erhöhen und die Einnahme von Folsäure das Risiko reduziert. Ist die Debatte jetzt beendet?

Nach Meinung von Dr. Robert Clarke von der Universität Oxford in Großbritannien ist die Homocystein-Frage geklärt. Da Beobachtungsstudien aufgrund der vielen Einflussmöglichkeiten schwierig zu beurteilen sind, hat man in zahlreichen Studien eine „Mendelsche Randomisierung“ gewählt.


Hierbei nutzt man einen relativ verbreiteten Polymorphismus im MTHFR-Gen, das zuständig für die Herstellung von Methylentetrafolat-Reduktase ist. Dieses Enzym baut mithilfe von Folsäure Homocystein ab. Homozygote Mutationsträger (TT) haben lebenslang um etwa 25% höhere Homocysteinspiegel als die Normbevölkerung ohne Mutation (CC).

Publikations-Bias schuld an scheinbar erhöhtem KHK-Risiko?

Laut einer...

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