Ermittlung wegen Todesfällen nach Heilpraktiker-Therapie

Gesundheitspolitik Autor: Ruth Bahners, Foto: fotolia

Hat die Behandlung durch einen Heilpraktiker mit einem nicht zugelassenen Krebsmedikament zu Todesfällen geführt? Dieser Frage gehen Ermittlungsbehörden in Deutschland und den Niederlanden nach.

Anlass für die Ermittlungen ist der Tod einer 43-jährigen niederländischen Patientin. Sie hatte sich nach Angaben der Ermittlungsbehörden aufgrund einer Brustkrebserkrankung zu einer ambulanten Behandlung in das "Zentrum für alternative Medizin" in Brüggen-Bracht begeben. Betreiber ist der Heilpraktiker Klaus R. Der Verdacht besteht, dass sie dort mit 3-Bromopyruvat (3BP) intravenös behandelt wurde.

Nach Angaben der Polizei ist die Frau fünf Tage nach der Behandlung im Krebszentrum aus noch ungeklärter Ursache in einem Mönchengladbacher Krankenhaus verstorben. Sie habe vorher über Kopfschmerzen geklagt und sei teilweise verwirrt gewesen. Später war sie nicht mehr ansprechbar. In belgischen...

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