Ersatzkassen könnten mehr zahlen

Autor: kol

Als "Tiefschlag gegen die optimale Versorgung

 

ostdeutscher Patienten" bezeichnete die sächsische KV einen im März ergangenen Spruch des Landesschiedsamtes. Demzufolge wurde die durch die Ersatzkassen zu zahlende Gesamtvergütung 2001 gegenüber 2000 nur um 1,39 % statt um die gesetzlich möglichen 1,63 % angehoben.

Zwar sei die Entscheidung

"formal-juristisch korrekt", sagte dazu KV-Chef Dr. Hans-Jürgen Hommel. Doch die Schere zwischen Ost und West gehe jetzt noch weiter auseinander, und es bestehe so auch kein Anreiz, mehr Ärzte für die neuen Bundesländer zu gewinnen. "Die KV hat mit allen sächsischen Krankenkassenverbänden Verträge getätigt, die positiv für Versicherte und Ärzte waren. Nur im Ersatzkassenbereich sind langwierige Schiedsamts- und Sozialgerichtsverfahren an der Tagesordnung", zeigte sich der Leipziger Orthopäde enttäuscht.

Beim VdAK in Dresden ist man allerdings zufrieden. "Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation ist es uns gelungen, eine angemessene Vergütung für die...

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