Erspart die Zuckeruhr das Piksen?

Autor: Dr. Carola Gessner-Kohlhoff

Ein Gerät für Diabetiker, das rund um die Uhr über den Zuckerhaushalt wacht und vielleicht sogar

 

bei Bedarf Insulin freisetzt: Bislang scheiterte dieser Traum bereits am Fehlen verlässlicher Glukosesensoren. In Kürze werden jedoch verschiedene Messgeräte verfügbar sein.

Die Entwicklung von Glukosesensoren hatte die Forschung zunächst vor große Probleme gestellt. Modelle, die im Reagenzglas monatelang prima funktionierten, versagten in vivo - d.h. im strömenden Blut - nach wenigen Tagen ihren Dienst. "Doch muss man den Zucker unbedingt im Blut messen?" fragten sich pfiffige Forscher. Inzwischen weiß man, dass der Blutzucker gut mit den Glukosekonzentrationen im Unterhautfettgewebe korreliert, und dies machte man sich bei der Entwicklung neuer Glukosesensoren zu Nutze, wie Professor Dr. Wolfgang Kerner von der Klinik für Diabetes und Stoffwechselkrankheiten in Karlsburg bei der 37. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft ausführte.

Bereits...

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