Erst die Not schweißt die Ärzte zusammen

Autor: Brigitte Zimmermann-Petrullat

"Wir wollen uns aus seriöser Quelle über die

 

geplanten Veränderungen im Gesundheitswesen informieren", sagen die drei jungen Psychotherapeutinnen. Sie strömen mit ihren Ärztekollegen in die Deidesheimer Stadthalle zur Sondersitzung der KV Pfalz. Dort rechnet KV-Chef Dr. Anton Coressel den 700 anwesenden Kollegen vor, dass es nach Umsetzung der Schmidtschen Reformpläne in der Pfalz bis zu 30 % weniger Kassenärzte geben wird. "Das bedeutet etwa so viele Menschen, wie jetzt im Saal sind."

Der Allgemeinarzt appelliert an seine Kollegen, solidarisch die Angebote der Kassen für Einzelverträge oder den Wechsel ins Angestelltenverhältnis abzulehnen.

"Wenn es den Ärzten schlecht genug geht, werden sie sich, wie 1900 unter Dr. Hartmann, solidarisieren", prognostiziert Dr. Hans-Joachim Diekmann im Gespräch mit Medical Tribune. Doch dieser Punkt ist nach Ansicht des seit 1964 niedergelassenen Internisten aus Ludwigshafen noch nicht erreicht. Dr. Diekmann, in den 80er-Jahren selbst Vorsitzender der KV Pfalz, nennt als Grund die Einkommensschere: Etwa ein Drittel der Ärzte verdiene immer noch sehr gut. "Andererseits stecken 20 bis 30 % der Ärzte in finanziellen Schwierigkeiten und...

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