Erst Nothilfe, dann Aufbau des Gesundheitswesens

Autor: Silvia Haouichat

Das öffentliche Interesse richtet sich in diesen Tagen des Irakkrieges hauptsächlich auf die "Mutter aller Schlachten", den Kampf um Bagdad. Die Lage im Nordirak ist indes unübersichtlich. Die kurdische Bevölkerung sieht sich wieder "zwischen allen Stühlen", sie befürchtet Angriffe des irakischen Regimes mit chemischen Waffen, und sie hat gleichzeitig Angst vor einem türkischen Einmarsch.

Viele Menschen haben inzwischen die Orte an der kurdisch-irakischen Frontlinie verlassen. Bewohner der Großstädte Arbil und Suleimania suchen Zuflucht auf dem Land. Die Grundversorgung der kurdischen Bevölkerung mit Lebensmitteln sei im Moment noch gesichert, da es noch Vorräte aus dem "oil for food"-Programm der Vereinten Nationen gäbe. Ein großes Problem sei jedoch die medizinische Versorgung der Menschen in den Flüchtlingslagern, sagt Dr. BERNHARD WINTER von dem gemeinnützigen Verein Haukari, Frankfurt. 2002 gab es 814 000 irakische Binnenflüchtlinge, davon hielten sich 700 000 in den kurdisch kontrollierten Gebieten auf. Dr. Winter erwartet, dass es in diesem Krieg mehr Flüchtlinge geben...

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