Erste prospektive Validierung der Biomarker uPA/PAI-1 als Grundlage für die Therapieentscheidung bei nodalnegativen Brustkrebspatientinnen

Autor: bg

Bei Patientinnen mit primärem nodalnegativem Mammakarzinom ermöglicht die Bestimmung der Proteolysefaktoren uPA/PAI-1 im Tumorgewebe eine individualisierte Therapieentscheidung. Patientinnen mit niedrigen Konzentrationen haben eine sehr gute Prognose und brauchen keine adjuvante Chemotherapie.

Internationale Arbeitsgruppen konnten nachweisen, dass der Plasminogenaktivator vom Urokinasetyp (uPA) und sein Inhibitor PAI-1 mit der Aggressivität des Mammakarzinoms korrelieren. Die klinische Relevanz der Faktoren uPA/PAI-1 wurde auf hohem Evidenzniveau an 8377 Patientinnen validiert – retrospektive Metaanalyse der EORTC Receptor and Biomarker Group (Look et al., JCNI 2002).

uPA/PAI-1 ist auch ein prädiktiver Faktor

uPA/PAI-1 ist aber nicht nur ein Prognosefaktor, sondern auch ein prädiktiver Faktor: Eine hohe uPA/PAI-1-Konzentration im Tumorgewebe geht mit einer schlechten Prognose einher und für diese Patientinnen entsteht ein Benefit durch die adjuvante Chemotherapie, betont Professor...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.