Erster Erfolg kann täuschen

Autor: MW

Viele Patienten mit Schlafapnoe würden schon aus kosmetischen Gründen eine orale Protrusionsschiene der nächtlichen Maskenbeatmung vorziehen. Doch die wenigsten profitieren wirklich von dieser Alternative. Zudem scheint der Erfolg nicht lange anzuhalten.

Unter einer Vielzahl verwirrender Namen werden in letzter Zeit orale Protrusionsschienen in verschiedenen Formen angeboten. Eine Vorverlagerung des Unterkiefers soll hierbei dem nächtlichen Atemwegskollaps und damit Schnarchen und Schlaf-Apnoe-Syndrom vorbeugen.

Im Vergleich mit dem Goldstandard der kontinuierlichen Überdruckbeatmung über die Maske (CPAP) schneiden die Schienen allerdings schlecht ab, schreibt Professor Dr. Karl-Heinz Rühle von der Klinik Ambrock in Hagen in der Zeitschrift "Atemwegs- und Lungenkrankheiten".

CPAP deutlich überlegen

Im direkten Vergleich bei 25 Patienten mit leichtem bis mittelgradigem obstruktiven Schlaf-Apnoe-Syndrom ließ sich mit CPAP bei allen Patienten...

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