Erstmals half eigenes Nabelschnurblut bei Leukämie

Autor: Fabian Seyfried

In den USA konnten Ärzte ein dreijähriges Mädchen von Blutkrebs befreien. Das Besondere: Sie setzten dabei das Nabelschnurblut der Patientin ein, das nach deren Geburt von einer privaten Firma eingefroren wurde.

Nachdem eine erste Chemotherapie bei dem krebskranken Mädchen versagte, entschieden sich Eltern und behandelnden Ärzte für den Einsatz des Nabelschnurbluts des Kindes. Eine ungewöhnliche Maßnahme. Denn aus Angst, die Krebsinformation könnte auch in den konservierten Zellen stecken, greifen Mediziner bislang meist auf fremdes Spenderblut zurück.

Die Ärzte hatten mit ihrer Entscheidung Erfolg: Nach knapp zwei Jahren ist die junge Patientin immer noch frei von Krebs, wie die Mediziner in der renommierten Fachzeitschrift Pediatrics berichten (2007, Band 119: e296-e300).

In Fachkreisen ist der Nutzen von eigenem Nabelschnurblut umstritten. Auf der einen Seite stehen die Vorteile einer nicht zu...

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