Erwachsene vor Pertussis schützen

Autor: Dr. Ingrid Burkard, Foto: thinkstock

Impflücken bei Erwachsenen zu schließen, lohnt sich – für den Patienten, das Gesundheitssystem und für den Arzt. Denn Impfungen laufen außerhalb des Budgets. Dazu kann gutes Impfmanagement sogar das Arbeitsklima in der Praxis bessern.

Impfen, impfen, impfen, lautet das Motto von Professor Dr. Klaus Wahle. Warum ihm das gerade bei Erwachsenen so wichtig ist, verdeutlichte der in Münster niedergelassene Internist, Allgemeinmediziner und Diabetologe am Beispiel Keuchhusten: Ein einziger Erkrankter kann durch Anhusten seiner Mitmenschen 14 bis 17 neue Infektionen auslösen. Rollt diese Lawine ungebremst, resultieren bis zu 272 neue Pertussisfälle. Und diese betreffen Erwachsene häufiger, als oft angenommen wird.

Jeder zehnte hustende 
Erwachsene hatte Pertussis

Das gehe z.B. aus der Krefeld-Rostocker Erwachsenen-Studie zur Hus­tengenese (KRESH) hervor, so Prof. Wahle. Dabei wurden insgesamt 971 hustende Menschen im Alter...

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