Erythropoetin substituieren!

Autor: bö

Zur adjuvanten Chemotherapie des Mammakarzinoms werden seit einiger Zeit aggressivere Substanzen eingesetzt. Der Preis sind höhere Nebenwirkungen. Um die Therapieprotokolle dennoch einhalten zu können, werden supportive Therapien notwendig. Da insbesondere hämatologische Toxizitäten dosislimitierend sind, gewinnt die Supplementierung mit Erythropoetin besondere Bedeutung.

"Es wird zunehmend Aufgabe sein, die Dosisintensität bei der Therapie des Mammakarzinoms zu halten, denn in der adjuvanten Therapie geht es um die Kuration." Mit diesen Worten begründete Privatdozent Dr. Gunter von Minckwitz von der Universitäts-Frauenklinik in Frankfurt den Einsatz aggressiverer Schemata auf einem Satelliten-Symposium der Firma Ortho Biotech anlässlich des 25. Deutschen Krebskongresses.

Aggressivere Zytostatika-Kombinationen führen verstärkt zu hämatologischen Toxizitäten. So nahmen in der Gepardo-Studie die Nebenwirkungen mit jedem Zyklus kumulativ zu. Bei 30 % der Patientinnen, die präoperativ eine dosisdichte Kombination aus Doxorubicin und Docetaxel (ADoc) erhalten...

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