Es tobt der Sturm des Wettbewerbs

Autor: Prof. Dr. Klaus-Dieter Kossow

Wer als Gast der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung im Vorfeld des 113. Deutschen Ärztetages in Dresden beiwohnte, wurde außerhalb der Sitzungssäle von einem eisigen Wind durchweht. Dazu passte die Stimmung, die der KBV-Vorsitzende Dr. Andreas Köhler im Hotel bei seinem Bericht zur Lage verbreitete: Dort wehte der eisige Wind des Wettbewerbs.

Den wesentlichen Teil seiner Rede verbrachte Dr. Köhler mit Mutmaßungen über die negativen Folgen der Direktverträge im Allgemeinen und der Aktivitäten der Hausärzt­lichen Vertragsgemeinschaft (HÄVG) im Besonderen. Der KBV-Chef kann es einfach nicht akzeptieren, dass in der HÄVG nun Hausärzte für Hausärzte mit den Krankenkassen verhandeln und dass dies Selektivverträge zur Folge hat, deren Honoraranteil aus der Gesamtvergütung der KVen herausgerechnet wird.

Ein Machtanspruch der Hausärzteschaft

Dies geißelte Dr. Köhler mit der Bemerkung, hinter den Selektivverträgen stecke der Machtanspruch der Vertragspartner. Da hat er wohl Recht! Es handelt sich aber beim Hausärzteverband nicht in erster...

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