ESC 2013 - Infarkt: Akut-Therapie ausgeweitet

Autor: Dr. med. Carola Gessner, Foto: thinkstock

Bei Patienten mit ST-Hebungsinfarkt wird im Katheterlabor nur das schuldige Gefäß versorgt. Sollten in gleicher Sitzung auch andere relevante Stenosen behoben werden?

 

Die derzeit geltenden Leitlinien empfehlen eine perkutane Intervention (PCI) an der Infarktarterie, aber keine Präventivmaßnahmen an anderen teilverschlossenen Kranzgefäßen, informierte der Leiter der PRAMI*-Studie Dr. David S. Wald vom Wolfson Institute of Preventive Medicine in London.

Mehrgefäßinterventionen reduzieren weitere kardiovaskuläre Ereignisse


Die Daten seiner randomisierten Untersuchung sprechen jedoch dafür, den Einsatz der PCI bei der

bei der Infarkt-Intervention auszuweiten: Die präventive   Angioplastie reduzierte den primären Endpunkt aus kardial bedingtem Tod, Herzinfarkt oder refraktärer Angina pectoris um 65 %. Dies gab Anlass, die Studie vorzeitig zu...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.