EU will Wartezeiten bei Organspenden verkürzen

Autor: REI

In der EU sterben laut Pressedienst des EU-Parlaments jeden Tag etwa zwölf der 60 000 Menschen, die derzeit auf eine Organspende warten. Parlament und EU-Kommission wollen deshalb für mehr Spenden und bessere Standards bei Transplantionen sorgen. Zustimmung kommt von der Bundesärztekammer.

Die Richtlinie, die spätestens zwei Jahre nach ihrem Inkrafttreten in nationales Recht umgesetzt werden muss, schreibt u.a. den Mitgliedstaaten vor, einen bestmöglichen Schutz für Lebendspender zu garantieren. Menschliche Organspenden müssen „freiwillig und unentgeltlich“ sein. Allerdings dürften Lebendspendern die mit der Spende verbundenen Ausgaben und Unannehmlichkeiten ausgeglichen werden, so die EU-Parlamentarier. Werbung für Organspenden, die auf einen finanziellen Nutzen abzielt, ist verboten.

National sind Beschaffungsorganisationen und Transplantationszentren zu genehmigen, Berichtssysteme für schwerwiegende Nebenwirkungen einzurichten sowie die Daten zu Transplantationsresultaten...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.