Euro-Gebührenordnung: Für „reiche“ KVen wohl nichts zu holen

Autor: det

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler lässt die Muskeln spielen: Er ist „auf Teufel komm raus“ entschlossen, den gesetzlich vorgeschriebenen Pauschalen-EBM pünktlich zum 1. Januar 2008 durchzudrücken. Dabei setzt er auf die Rückendeckung des Gesundheitsministeriums, welches das auch will. Und auf seine „Richtlinienkompetenz“ als 1. Vorstandsvorsitzender.

Im Unterschied zur letzten EBM-Reform, die sich auch wegen innerärztlicher Querelen ewig lange hinzog, könnten ihm nämlich die KV-Landesfürsten nicht mehr so stark wie damals dazwischenfunken. Denn den Länderausschuss (der frühere „Bundesrat“ der Kassenärzte) gebe es ja schließlich nicht mehr. Mit Zoff innerhalb der Ärzteschaft rechnet der KBV-Chef trotzdem: Die „reichen“ KVen wie Bayern und Baden-Würtemberg werden nämlich laut Dr. Köhler die Verlierer oder zumindest nicht die Nutznießer der Euro-Gebührenordnung ab 2009 sein, für die der Pauschalen-EBM 2008 bekanntlich nur die Vorstufe ist.

Ruhe vor dem Sturm

Bisher ist es in der ärztlichen Berufspolitik in Sachen EBM- und Vergütungsreform...

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