Europäische Psychiater, Kardiologen und Diabetologen im Konsens

Autor: Manuela Arand

Dass Patienten mit schwe­ren psychiatrischen Erkrankungen häufig vorzeitig sterben, ist primär kardiovaskulären Komplikationen geschuldet. Was hier Henne und was Ei ist, ist nicht letztlich geklärt. Ein europäischer Konsensus gibt aber erstmals Hinweise, wie das Problem anzugehen ist.

Es steht außer Frage, dass gravierende psychiatrische Erkrankungen mit einer erhöhten kardiovaskulären Morbidität und Mortalität einhergehen. Beispiel Major Depression: Risiko für Hypertonie und Typ-2-Diabetes verdoppelt, für Herz- und Hirninfarkt verdreifacht, Zeit bis zur erneuten Komplikation verkürzt, Sterberisiko erhöht. Als Risikofaktor kommt der Depression mindestens ebenso viel Gewicht zu wie den „Klassikern“ Rauchen, Dyslipid­ämie und Hochdruck, sagt Privatdozent Dr. Kai Kahl von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Ein übersichtliches Tool zur Risikoabschätzung

Hinzu kommt, dass die pathogenetischen Prozesse, die zur metabolischen Entgleisung des Herzrisikopatienten führen, auch...

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