Anzeige

COPD Exazerbationsschutz per Bakterienspray

Autor: Manuela Arand

Einmal pro Tag sprühen und die Exazerbationen werden weniger. (Agenturfoto) Einmal pro Tag sprühen und die Exazerbationen werden weniger. (Agenturfoto) © iStock/Diy13

Täglich ein Hub Bakterien und die Exazerbation der COPD bleibt weg. Klingt bestechend simpel und könnte einer ersten Studie zufolge sogar funktionieren.

Täglich zwei sublinguale Hübe eines Sprays aus hitze­inaktivierten Bakterien sollen COPD-Patienten vor Exazerbationen schützen. Sechs Bakterienspezies stecken in dem Spray, drei grampositive Kokken (Streptococcus pneumoniae, Staphylococcus aureus und Staphylococcus epidermidis) und drei gramnegative Keime (Klebsiellen, Moraxella catarrhalis und Haemophilus influenzae). Der Gedanke ist, eine mukosale und sys­temische Immunreaktion auszulösen. Auf sublingualem Weg lässt sich der Respirationstrakt schützen, was nicht gelingt, wenn man die Bakterien gastrointestinal appliziert, erklärte Professor Dr. Luis Puente-Maestu von der Pneumologie am Universitätsklinikum Gregorio Marañón in Madrid.

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige