Experte fordert: Weniger Kortison bei der COPD!

Autor: Manuela Arand, Foto: itestro - Fotolia

Patienten mit COPD erhalten viel zu häufig inhalative Steroide (ICS), obwohl eine lang anhaltende Bronchodilatation angemessener wäre. Neue Wirkstoffe und fixe Kombinationen verschiedener Wirkprinzipien in den Pipelines lassen hoffen, dass sich das ändern wird.

Derzeit bekommen rund sieben von zehn COPD-Patienten ein ICS, während das nach den internationalen GOLD-Empfehlungen allenfalls in 20 % der Fälle gerechtfertigt erscheint, kritisierte Professor Dr. David Halpin vom Royal Devon & Exeter Hospital. Das setzt die Lungenkranken dem Risiko einer verstärkten Anfälligkeit für Atemwegsinfektionen aus, die ihrerseits COPD-Exazerbationen triggern können.

Sehr potentes Betamimetikum in der Pipeline

Sinnvoller erscheint es dem britischen Pneumologen, auf stärkere Bronchodilatation zu setzen, wie sie das in Entwicklung befindliche Olodaterol bietet. In klinischen Studien zeigte sich mit dem per ...

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