Fallstricke bei der COPD-Attacke: So bezwingen Sie die Luftnot

Autor: Md, online first

Ihr COPD-Patient ist schlecht dran: Seine Luftnot hat er nicht „wegsprühen“ können, er hustet stark und klagt dazu noch über vermehrten Auswurf. Bekommen Sie diese Exazerbation ambulant in den Griff oder müssen Sie Ihren Patienten einweisen?

Wer im Rahmen einer COPD-Exazerbation eine schwere Dyspnoe entwickelt, gehört ganz klar in die Klinik; auch bei Patienten, die schon ohne Exazerbation eine FEV1 < 1 Liter bzw. unter 30 % des Sollwertes erreichen, sollte man bei Symptomverschlechterung nicht lange mit der Einweisung fackeln, betonte Privatdozent Dr. Martin Kohlhäufl von den Asklepios Fachkliniken in Gauting beim Praxis Update. Gleiches gilt, wenn Sympto­me der Dekompensation vorliegen, bei Komorbidität, hohem Alter oder rascher Progression. Zeigt die Pulsoxymetrie eine Sauerstoffsättigung unter 90 % an, geht es unter vorsich­tiger O2-Gabe, maximal 2 l (!), ebenfalls schnurstracks Richtung Klinik.

Steroid in Mund oder Vene, das...

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