Fallstricke beim Blut im Urin

Autor: kß

Streifentests auf Blut im Urin werden häufig angewandt. Aber was sagt uns ein positiver Befund? Da die asymptomatische Mikrohämaturie geradezu ein „Allerweltssymptom“ ist, muss die Entscheidung zu weiterer Diagnostik bewusst gefällt werden.

Die Prävalenz der asymptomatischen Mikrohämaturie (AMH) bei Erwachsenen wird in der Literatur mit 9 bis 18 % angegeben, erklärte der Urologe Professor Dr. Lothar Weissbach von der Euromed-Clinic in Fürth auf dem 111.Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. Dabei muss man bedenken, dass ein Farbumschlag des Teststreifens nicht nur durch Erys bzw. Hämoglobin, sondern auch durch Myoglobin, Desinfektions-, Arzneimittel etc. ausgelöst werden kann. Die Basis der Diagnostik nach positiven Streifentests ist die Untersuchung des Urinsediments. 

  • Finden sich unter dem Mikroskop bei 400-facher Vergrößerung höchstens drei Erythrozyten pro Gesichtsfeld, ist der Befund unbedeutend. 
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