Familienanamnese führt bei der Krebsgefahr in die Irre

Autor: Dr. Andrea Wülker

Malignome in der Familie können zu gezielter Diagnostik Anlass geben. Das Problem dabei: Viele Patienten wissen gar nicht, welcher Angehörige Krebs hatte.

Mit unseren Verwandten haben wir nicht nur bestimmte Gene gemeinsam, sondern bis zu einem gewissen Grad auch Verhaltensweisen und Umgebungsfaktoren. Deshalb gilt eine positive Familienana­mnese bei verschiedenen Krebsarten als wichtiger Risikofaktor, und eine sorgfältige Erhebung ist wichtig, um das Malignomrisiko jedes Einzelnen abzuschätzen.

Forscher fragten nach: Litt jemand in der Familie an Krebs?


Aber wie genau wissen Patienten eigentlich über Krebsleiden ihrer Angehörigen Bescheid? Um dies herauszufinden, führte das Team um Dr. Phuong L. Mai vom National Cancer Institute, Bethesda, eine Untersuchung im Rahmen der Connecticut Family Health Study durch.

1019 Teilnehmer machten...

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