FDP will PID legalisieren

Autor: khb

Die Biomedizin wird die Abgeordneten des Bundestages vor der Wahl am 22. September noch einmal fordern: Nach der Entscheidung über den Import embryonaler Stammzellen steht die Prä-Implantationsdiagnostik (PID) auf der Tagesordnung. Die FDP hat einen Gesetzentwurf zur Novellierung des Embryonenschutzgesetzes vorgelegt: PID soll unter eng definierten Bedingungen legalisiert werden.

Die FDP-Fraktion sieht sich allerdings mit ihrer pragmatischen Politik, die sich auf die Bundesärztekammer stützen kann, einer breiten Ablehnungsfront gegenüber. Die Fundamentalisten in CDU/CSU, SPD, Bündnisgrünen und PDS können in der PID nur verwerfliche genetische Selektion und unzulässige Eugenik erkennen. Wie die Entscheidung des Bundestages ausfallen wird, ist zwar schwer absehbar, ein striktes "Nein" zur PID zurzeit aber wahrscheinlicher als das bedingte "Ja".

Die Folge wäre nur die Absegnung einer Zwei-Klassen-Medizin: Schon heute reisen jährlich um die 100 genetisch belastete und zahlungskräftige deutsche Paare nach Brüssel, Straßburg, Bologna oder Barcelona. Dort bekommen sie,...

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