Fehlende Adhärenz – Herausforderung beim Diabetesmanagement

Autor: Christine Vetter

Ein Burnout entwickelt sich schleichend. Warnsignale müssen ernst genommen werden. © iStock.com/davincidig

Rund jeder zweite chronisch Kranke befolgt die Behandlungsempfehlungen des ihn betreuenden Arztes nicht, zumindest nicht wie vereinbart. Dabei machen Diabetespatienten keine Ausnahme. Die Gründe für die fehlende Adhärenz sind vielschichtig und auch bei bester Motivationsarbeit durch den Arzt nicht immer zu beheben.

Fehlende Krankheitseinsicht, Schwierigkeiten von liebgewonnenen Gewohnheiten zu lassen und seinen Lebensstil umzustellen, aber auch psychosoziale Belastungen wie Stress sowie eine manifeste Komorbidität z.B. in Form einer Depression hindern Patienten nicht selten daran, den Anweisungen und Empfehlungen „ihres Doktors“ zu folgen.

Selbst bei optimaler Motivation hapert es mit der Adhärenz

Das betrifft die medikamentöse Therapie ebenso wie die Allgemeinmaßnahmen. So nehmen laut Professor Dr. Frank Petrak, Ruhr Universität Bochum, nach einem Jahr 38 % der Patienten die ihnen verordneten Antidiabetika nicht mehr regelmäßig ein. Bei einzelnen Medikamentengruppen ist die Non-Adhärenz sogar...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.