Feinstaub: In Europa sind die Grenzwerte zu hoch

Autor: Dr. Anja Braunwarth, Foto: Gina Sanders - Fotolia

Dank mannigfacher Interventionen konnte die Feinstaubbelastung in Europa in den letzten Jahren erheblich gesenkt werden. Doch offenbar lange nicht genug.

Die kleinsten Partikel richten bekanntlich den größten gesundheitlichen Schaden an, v.a. solche mit einem Durchmesser < 2,5 µm (PM2,5). In einer Metaanalyse von 22 europäischen Studien mit zusammen 367 251 Teilnehmern wurde nun die Assoziation zwischen Luftverschmutzung und natürlichen Todesfällen geprüft. Dabei floss auch der Stickoxidgehalt ein und die Feinstaubkonzentration wurde getrennt nach Partikelgröße bewertet.

Mortalität steigt auch unter dem europäischen Grenzwert

Während des durchschnittlichen Follow-ups von 14 Jahren starben 29 076 Probanden eines natürlichen Todes. Dabei fand sich ein signifikanter Anstieg der Mortalität um 7 % pro 5 µg/m3 erhöhte Konzentration an PM2,5. Der...

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