Fieberndes Kleinkind: Urin untersuchen!

Autor: Dr. Andrea Wülker, Foto: thinkstock

Kleinkinder fiebern häufig, meist ist die Ursache ein selbstlimitierender Virusinfekt. Eine Herausforderung ist es, Kinder zu identifizieren, die einen bakteriellen Infekt haben und behandelt werden müssen.

Bis zu acht fieberhafte Infektionen jährlich gelten im Kleinkindalter (1 bis 36 Monate) als noch normal. Von „Fieber ohne Fokus“ spricht man, wenn ein ansonsten gesundes Kind Temperaturen über 38,5 °C aufweist und sich weder in der Anamnese noch bei der klinischen Untersuchung ein (wahrscheinlicher) Ausgangsherd finden lässt.


Ein solches unklares Fieber liegt bei etwa 20 % der febrilen Kleinkinder vor. Bisher ging man davon aus, dass 1 bis 8 % dieser Kinder eine okkulte Bakteriämie aufweisen, die auf einer schweren Infektion beruht oder sich ohne Therapie zu einer solchen entwickelt, schreibt Dr. Andrea Duppenthaler von der Universitätskinderklinik am Inselspital Bern.

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