Finger weg von den Lymphknoten!

Autor: Birgit-Kristin Pohlmann

Erfolgreiche R0-Resektionen sind insbesondere beim Ovarialkarzinom von entscheidender prognostischer Bedeutung. © iStock/Raycat

Die AGO präsentierte gleich zwei wegweisende Phase-III-Studien zur Behandlung des fortgeschrittenen bzw. rezidivierten Ovarialkarzinoms: Laut der LION-Studie kann bei nodal-negativen, R0-resezierten Patientinnen mit primärem fortgeschrittenem Ovarialkarzinom auf eine Lymphknoten-Dissektion verzichtet werden. Die Desktop-III-Studie zeigt Erfreuliches in Sachen Rezidiv-OP.

Patientinnen mit primärem fortgeschrittenem Ovarialkarzinom ohne Lymphknotenbefall, die in einem qualitätsgesicherten gynäkologischen Zentrum behandelt und R0 reseziert werden, haben eine exzellente Prognose, betonte Privatdozent Dr. Philipp Harter, stellv. Klinikdirektor der Klinik für Gynäkologie & Gynäkologische Onkologie der Kliniken Essen-Mitte, der die Ergebnisse der LION-Studie vorstellte.

Chirurgische Expertise überprüft

Bislang fehlte es an Level-1-Evidenz zu dieser Fragestellung, weshalb sich die AGO entschloss, die LION-Studie auf internationaler Ebene zu ini­tiieren. Ziel war es, den potenziellen Benefit der zusätzlichen pelvinen und para-aortalen Lymphknotendissektion (LNE)...

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