Fingolimod – Neue Perspektive für Patienten mit MS

Autor: Anke Zens, Foto: Novartis

Seit März 2011 steht für Patienten mit Multipler Sklerose eine neue Behandlungsoption zur Verfügung: Fingolimod (Gilenya®) hat als erste orale Substanz die Zulassung durch die europäischen Arzneimittelbehörde EMA erhalten.

Die injizierbaren Basistherapeutika sind der Standard, an dem sich jedes neu entwickelte MS-Medikament messen lassen muss – viele Substanzen scheitern daran. Patienten hingegen empfinden das jahrelange Spritzen oftmals als große Belastung, sodass die Langzeitanwendung mit erheblichen Adhärenzproblemen behaftet ist.


Inzwischen weiß man, dass fehlgesteuerte T-Lymphozyten einen wesentlichen Beitrag zur entzündlichen und degenerativen Pathogenese der Multiplen Sklerose leisten. Man geht davon aus, dass zirkulierende autoreaktive T-Zellen in den Lymphknoten einwandern, dort darauf programmiert werden, Schäden an der Zielstruktur Myelin im ZNS zu verursachen, um dann als aktivierte T-Lymphozyten...

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