FLT3-positive AML: Nach der Transplantation auf Multikinase-Inhibitor setzen?

Autor: Josef Gulden

Eine allogene Stammzelltransplantation ist für FLT3-positive AML-Patienten u.a. aufgrund ihres hohen Rezidivrisikos indiziert. Sorafenib könnte die Prognose Betroffener weiter bessern. Eine allogene Stammzelltransplantation ist für FLT3-positive AML-Patienten u.a. aufgrund ihres hohen Rezidivrisikos indiziert. Sorafenib könnte die Prognose Betroffener weiter bessern. © Science Photo Library/PHANIE/VOISIN

Eine Erhaltungstherapie mit dem Multikinase-Inhibitor Sorafenib scheint Patienten mit akuter myeloischer Leukämie und FLT3-ITD-Mutation nach allogener Stammzelltransplantation Vorteile zu bringen. In einer Studie halbierte sich so das Mortalitätsrisiko.

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine sehr heterogene Erkrankung mit zahlreichen molekulargenetischen Subgruppen. Für einige davon exis­tieren bereits biomarkergestützte Behandlungsoptionen. Zum Beispiel ist für die FLT3-mutierte AML in der rezidivierten Situation der FLT3-Inhibitor Gilteritinib und für die Erstlinientherapie Midostaurin zugelassen. Sorafenib, ein Multi­kinase-Inhibitor kommt bisher nicht zur Anwendung – obwohl in der SORAML-­Studie mit dem Wirkstoff das ereignisfreie Überleben unabhängig vom Mutationsstatus des FLT3-Gens von median 9 Monaten auf 21 Monate mehr als verdoppelte wurde.1

Weitere vielversprechende Daten liefern die Autoren der jüngst publizierten...

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