Fluoride bewähren sich gegen Osteoporose

Frage von Dr. B. O.,
Internist in K:

Wann sollten Fluoride eingesetzt werden und vorzugsweise in welcher Kombination? Ist bei der Fluoridtherapie der lange umstrittene fraktursenkende Effekt inzwischen gesichert?

Antwort von Prof. Dr. Johann Diederich Ringe,
Medizinische Klinik
Städtisches Krankenhaus,
Leverkusen:

Zur ersten Frage: Hauptindikation der Fluoridtherapie ist die manifeste postmenopausale Osteoporose mit Wirbelkörperfrakturen und niedriger Knochenmasse insbesondere an der Lendenwirbelsäule. Therapieziel ist ein substantieller Zugewinn an trabekulären Knochenstrukturen und damit an Festigkeit und Senkung der Bruchgefahr.

Diverse Studien der letzten Jahre zeigen, dass bioverfügbare Dosen von 15 bis 20 mg Fluoridionen pro Tag, gegeben als Natriumfluorid oder Monofluorphosphat, dieses Ziel am besten erreichen. Durch Kombination mit Kalzium und Vitamin D wird eine Untermineralisation des...

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