Folgt dem „Impf-Chaos“ die Regresswelle?

Gesundheitspolitik Autor: Michael Reischmann

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Hausarzt Josef Schus­ter sieht wegen nicht verwendeter Grippeimpfstoffdosen eine „Regressforderungswelle“ auf sich und seine Kollegen in Bayern zukommen. Doch die Schuld daran hätten die Krankenkassen mit ihrem missglückten Rabattvertrag.

Entsprechend der in den Vorjahren benötigten Impfstoffmenge orderte Allgemeinarzt Schuster aus Frammersbach im Spessart für die Saison 2012/13 Grippeimpfstoff als Sprechstundenbedarf. Jetzt, gegen Ende der Impfperiode, stellte er fest, dass „noch eine Menge übrig ist“. Versuche, davon etwas an Kollegen abzugeben, scheiterten, da diese ebenfalls auf Beständen sitzen.

Bestellte Impfstoffmengen vs. abgerechnete Impfungen

Da die AOK, die in Bayern für alle gesetzlichen Kassen die Abwicklung des Sprechstundenbedarfs übernimmt, ausrechnen wird, wie viele Impfstoffdosen (gemäß Sprechstundenbedarfsrezept) von jedem Arzt bezogen wurden und wie viele er (gemäß seiner KV-Abrechnung) verimpft hat,...

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