Forscher entdecken Risiko-Gen für manische Depressionen

Autor: AFP

Australische Forscher haben ein Gen entdeckt, das das Risiko manischer Depressionen erhöht. In zwei Jahrzehnten Arbeit gelang es Wissenschaftlern des Garvan Institute of Medical Research und der University of New South Wales nach eigenen Angaben vom 13.1., das als FAT bezeichnete Gen aus dem Blut von Patienten mit manisch-depressiver Erkrankung zu isolieren.

Bei Menschen mit diesem Gen, das auch an der Verknüpfung von Gehirnzellen beteiligt ist, sei das Risiko einer solchen Erkrankung doppelt so hoch wie bei anderen Menschen, sagte der Wissenschaftler Ian Blair der Nachrichtenagentur AFP am 13.1.

FAT sei aber nicht der einzige Faktor bei manischen Depressionen.
"Depression ist eine komplexe Krankheit - sie wird durch das Zusammenspiel vieler Gene und auch Umweltfaktoren verursacht", sagte er weiter. Es gelte nun herauszufinden, wie genau FAT zum erhöhten Risiko für manische Depressionen beitrage.

Etwa zwei von hundert Menschen sind manisch-depressiv, einer von sechs Erkrankten begeht Selbstmord. Manisch-depressive Patienten werden seit...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.